Sein großer Entwurf
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Weil GOtt eine exzellente Gesellschaft ersehnte, schuf Er zunächst die Himmel als Seine unmittelbare Umgebung, danach die Erde. Sie dient in ihrem Kosmos als Lehrfeld für den Menschen, der das vollendete Gegenüber für den Schöpfer noch werden wird – er ist nicht wie himmlische Wesen vollkommen erschaffen worden, sondern die Menschheit soll sich zum Guten hin entwickeln – weil GOtt nur gut ist und keinerlei Dunkel in IHm ist, s. 1.Joh 1,5b. Deshalb wünscht Er ein Wesen, dass aus freien Stücken IHm anhängt, so wie eine Braut ihrem Bräutigam. Der Mensch allein und kein himmlisches Wesen ist nach GOttes Vorbild gemacht, wenn auch zunächst nur aus Staub vom Erdboden.
Der Mensch ist sterblich erschaffen, damit er mit seinem unvollkommenen Innenleben nicht ewig existieren muss. Erst wenn er sich von GOtt innerlich von Neuem erschaffen lässt, s. Joh 3,5 – erst wenn er ausdrücklich danach verlangt im Glauben an Jesus Christus, GOttes SOhn, dann kann er GOtt sehen und erleben und zweifelt nicht länger an IHm.
Ist GOtt ungerecht, dass Er unsichtbar für den Menschen ist und dennoch erkannt werden will ? Warum hat Er den Menschen nicht sogleich sehend gemacht ? Und doch hat GOtt genau das getan: der erste Mensch Adam erlebte seinen Schöpfer in einem von der übrigen Erde abgesonderten Areal, dem Garten Eden, s. 1. Mose 2, so lange, bis er stolz wurde, s. 1. Mose 3,12. Erst daraufhin warf GOtt ihn hinaus aus Eden, und Adam musste auf der normalen Erde leben, wo GOtt Sich nicht zeigte.
Erst am Ende unserer Zeitrechnung – in der ewigen „Zeit“ – wird GOtt Himmel und Erde miteinander verschmolzen haben, sodass der vollkommene Zustand einer einzigen Welt sein wird, in der dann nichts von GOtt Abgewandtes mehr ist, s. Off 21,4. Das ist der Zustand, den GOtt ersehnt, und der reifen muss, anstelle bereits vollkommen erschaffen worden zu sein, weil es eine innere Entwicklung und inneren Feinschliff dazu braucht, sich ausschließlich dem Guten zuwenden zu wollen. Adam sehnte sich nicht danach; er war stolz und unnahbar, s. 1.Mose 3,12. GOtt gab ihm die Möglichkeit zur Einsicht und zur Erkenntnis, anstatt zu Stolz und Verantwortungslosigkeit zum Nachteil seiner Mitmenschen, aber bis heute will die Menschheit nicht das, was gut ist in den Augen ihres Schöpfers. Nur daher kommen Leid und Geschrei – nicht, weil GOtt es so will !!!
