Stammvater Israels und aller echten Christen
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Bis zu seinem 85. Lebensjahr versucht Abram mit seiner Frau Sarai ein Kind zu bekommen, aber ohne Erfolg. Schließlich bittet Sarai ihren Mann ein Kind mit ihrer Magd zu zeugen – und das gelingt: als Abram 86 Jahre alt ist, gebiert diese Magd dem Abram den Sohn Ismael. Aus Wortstellung und Wortlaut im Urtext (1.Mose 16) erkennt man, dass Sarai´s Idee für GOtt absurd ist, denn keine andere Frau als nur sie selbst ist die Ehefrau Abrams. Aber es sind in der Zwischenzeit 10 Jahre vergangen, während der kein Nachkomme entstanden ist, obwohl GOtt dem Abram bereits eine reiche Nachkommenschaft zugesagt hatte.
Also hofft Abram jetzt auf Ismael, seinen einzigen Sohn, den er mit Sarais Magd gezeugt hat. Erst als dieser Junge 13 Jahre alt ist, erscheint GOtt dem Abram erneut und verheißt ihm noch einmal eine sehr große Nachkommenschaft. Abram glaubt nicht mehr, dass seine Frau Sarai noch Kinder bekommen könnte, und bittet auf diese erneute Verheißung hin nur um Segen für Ismael, aber GOtt stellt klar, dass die verheißene Nachkommenschaft von Sarai kommen würde. Abrahm lacht verstohlen, ungläubig, und GOtt hört auf mit ihm zu reden. Aber kurz darauf erscheint GOtt dem Abraham noch einmal und verspricht ihm und seiner Frau Sara einen Sohn im Jahr darauf – und so geschieht es: Abrahm ist 100jährig, als ihm seine über 90jährige Frau Sara ihren Sohn Isaak schenkt – sollte bei GOtt irgendetwas unmöglich sein ?!
Früher
5. Mose 32,10-14 GOtt fand ihn (Abram) in der Wüste, in der dürren Einöde, wo es heult. Er umfing ihn und hatte acht auf ihn; Er behütete ihn wie seinen Augapfel. Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, breitete Er Seine Fittiche aus und nahm ihn und trug ihn auf Seinen Flügeln. Der HERR allein leitete ihn, und kein fremder Gott war mit ihm.
Er ließ ihn (Abraham) hoch herfahren auf Erden und nährte ihn mit den Früchten des Feldes und ließ ihn Honig saugen aus den Felsen und Öl aus den harten Steinen, Butter von den Kühen und Milch von den Schafen samt dem Fetten von den Lämmern und feiste Widder und Böcke mit fetten Nieren und Weizen und tränkte ihn mit gutem Traubenblut.
Aktuelles
Gal 3,6-9 Weil Abraham Gott geglaubt hat, ist sein Glaube ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.
Ihr erkennt ja, daß, die des Glaubens sind, das sind Abrahams Kinder.
Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht; darum verkündigte sie dem Abraham: „In dir sollen alle Heiden gesegnet werden.“
Also werden nun, die an GOtt und an Seinen SOhn Jesus Christus glauben, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
- Übrigens hat Abraham NIE das Land eingenommen, das GOtt ihm mehrfach versprochen hatte ! NIE ! Er hat sich vor den Kanaaitern sogar als Fremdling bezeichnet, s. 1.Mose 23,4. Aber ich glaube, GOtt liebte den Abraham gerade deshalb so sehr, weil Abraham so friedliebend war. Dennoch war er mutig und sofort bereit aufs Äußerste zu kömpfen – aber nicht für sich selbst, sondern für den Sohn seines verstorbenen Bruders, s. 1.Mose 14,14-17.
- Vermutlich hat GOtt sehr gewartet, dass Abraham das Land eingenommen hätte, aber es geschah nicht. Bis heute hat Israel nicht das ganze Land eingenommen, das GOtt ihm versprochen hat ! GOtt ist ein großzügiger GOtt. Der kleine Streifen Land, den Israel nun schwer verteidigt, ist leider nur ein Bruchteil des eigentlich versprochenen Landes, das Israel tatsächlich hätte haben können.
- Ein gutes Leben will der gute Schöpfer für alle Seine Wesen ! Aber der Mensch soll das Gute suchen und tun, weil GOtt sie sonst nicht ansehen mag.
- Vielen schlechten Leuten geht es sehr gut, weil der Teufel der GOtt dieser Welt ist, und der fördert böse Menschen, solange bis er auch sie reinlegt oder bis sie sterben.
